Reiseveranstalter sehen keine grundsätzliche Gefahr bei USA Städtereisen
Der "zufällige" Mord an einer deutschen Touristin in San Francisco am vergangenen Wochenende hat auch hier in Deutschland mediale Beachtung gefunden und zu neue Fragen nach der allgemeinen Sicherheit von Touristen bei USA Städtereisen geführt. Bereits am Sonntag sprachen die ermittelnden Behörden in San Francisco davon, dass sich das Opfer "zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort" aufgehalten habe und nicht zum Ziel eines bewussten Angriffs geworden sei. Die Frau aus Deutschland war mit ihrem Mann im Rahmen einer mehrwöchigen Kalifornien Rundreise auf USA Städtereise in San Francisco unterwegs.
Zahlreiche Reiseveranstalter aus Deutschland haben nun ebenfalls Stellung zu dem tragischen Vorfall in San Francisco bezogen, bezeichnen USA Städtereisen aber nach wie vor als grundsätzlich sicher. So erklärt z.B. Angela de Sando für Dertour und Meier´s Weltreisen, dass es "natürlich auch in den USA Großstädte mit sozialen Brennpunkten" gebe, was aber überall der Fall sei. Ähnlich hören sich die Aussagen bei TUI an, wo USA Städtereisen von Sprecherin Romana Voet als "nicht gefährlicher wie in Europa" eingestuft werden.
Alle Reiseveranstalter sind sich darin einig, dass es klassische No-Go-Areas für ausländische Touristen bei USA Städtereisen nicht mehr gebe. Dies sei noch in den 1980er- und 90-Jahren der Fall gewesen, entspreche inzwischen aber nicht mehr dem aktuellen Stand. Thilo Krause-Dünow vom USA Visit Comittee nennt als Beispiel den Stadtteil Harlem in New York, wo sich Ex-Präsident Bill Clinton sogar ein Büro eingerichtet habe und die Kriminalität spürbar zurückgegangen sei.