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Hotelpreise auf Talfahrt - Städtereisen weltweit günstiger

Mit den Preisvergleich-Portalen Hotels.com und Trivago haben zwei der größten Dienstleister dieses Sektors im Internet am heutigen Dienstag ihre aktuellen Studien zur Entwicklung der weltweiten Hotelpreise veröffentlicht. Was sich vor dem Hintergrund von Wirtschaftskrise und Schweinegrippe bereits angedeutet hat, wurde nun von den beiden Portalen bestätigt. Die Hotelpreise gingen im vergangenen Jahr weltweit auf Talfahrt, wodurch Städtereisen teilweise erheblich günstiger wurden. Hotels.com spricht sogar vom niedrigsten Stand seit dem Jahr 2003.

Im Schnitt wurde in den Hotels weltweit ein Minus von 14 % registriert, in 50 ausgesuchten Großstädten sanken die Hotelpreise immerhin noch um 7 % gegenüber dem März 2009. Regional betrachtet gaben die Preise in den Städten Mittel- und Südamerikas nach, wo im Schnitt 21 % weniger für eine Übernachtung im Hotel bezahlt werden musste. Am deutlichsten war die Krise offensichtlich bei Städtereisen in Moskau zu spüren, wo die Hotelpreise von 258 auf 152 Euro (- 41 %) regelrecht einbrachen. Damit verlor Moskau seinen "Titel" als teuerste Stadt der Welt an Monte Carlo und musste außerdem noch Abu Dhabi (VAE) und Genf (Schweiz) den Vortritt lassen.

Allgemein lässt sich festhalten, dass Städtereisen auch in diesem Jahr vergleichsweise günstig bleiben werden, da bei den Hotelpreisen von einer Stagnation ausgegangen werden kann. Ausnahmen bilden dabei nach wie vor bestimmte Großereignisse, die in den betreffenden Städten stattfinden. 

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